Archiv der Kategorie: Allgemein

Einschulung der Erstklässler im August 2019

Der Löwe, der nicht schreiben konnte verliebt sich in die Löwin, die in einem Buch liest.

Am Samstag wurden 34 Erstklässler in die Altstädter Schule eingeschult. Die Einschulungsfeier fand auch in diesem Jahr in der Turnhalle statt und wurde durch die Patenklassen 3a und 3b gestaltet. Mit bunten Schultüten und Schulranzen auf dem Rücken kamen die Erstklässler mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern in die Turnhalle. Gespannt auf die Dinge, die da kommen, nahmen sie in der ersten Reihe auf den Matten Platz. Die Patenklassen begrüßten die Erstklässler gebührend mit dem Lied „Herzlich Willkommen“. Die Theaterkulisse aus Palmen, einem Krokodil, einem Leopard und einer Schlange wurde dann zum Schauplatz des kleinen Theaterstückes „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“. Der arme Löwe bat immer wieder ein anderes Tier ihm einen Brief für seine angebetete belesene Löwin zu schreiben. Doch die Briefe gefielen dem Löwen nicht, dass er schließlich so laut brüllte, dass die Löwin ihn hörte. Und dann brachte die Löwin dem Löwen das Lesen bei. Die Kinder der 3a und 3b wurden für ihr Theaterstück mit reichlich Applaus aus dem Publikum belohnt. Mit dem „Mäuse-ABC“ und dem Lied „Lesen macht Spaß“ gaben die Drittklässler den „neuen Schulkindern“ einen weiteren Einblick in die Welt der Buchstaben und der Schule. Dann wurden die Kinder einzeln aufgerufen und stellten sich zu ihrer Klassenlehrerin. Die Patenklasse überreichte jedem Erstklässler zur Begrüßung eine Lesetüte mit einer bunten Begrüßungsblume. Die Erstklässler verließen mit ihrer Klassenlehrerin die Turnhalle, um ihre erste Schulstunde im Klassenraum zu erleben. Nach der ersten Unterrichtsstunde wurden noch viele Erinnerungsfotos zum ersten Schultag gemacht. So ging ein bunter schöner Einschulungsvormittag zu Ende.

Der Affe schreibt dem Löwen einen Brief für die Löwin. Aber dieser Brief gefällt dem Löwen nicht.
Auch die Giraffe, das Nilpferd, der Mistkäfer, der Geier und das Krokodil schreiben für die Löwin Briefe. Aber alle Briefe drücken nicht das aus, was der Löwe der Löwin schreiben will. Und so brüllt der Löwe vor Verzweiflung so laut, dass die Löwin ihn hört, ihm ihre Hilfe anbietet und ihm das Lesen und Schreiben beibringt.

Die Klasse 4b zu Besuch bei dem Osnabrücker Künstler Manfred Blieffert

Klasse 4b mit dem Künstler Manfred Blieffert

Besuch der Klasse 4b beim Osnabrücker Künstler Manfred Blieffert am 5. Juni 2019
Mattheo:
Den Besuch bei Herrn Blieffert fand ich toll. Ich würde mich sehr freuen, bei dem Künstler noch mal vorbei zu schauen. Auf die Idee des Künstlers, aus Treppenstufen Druckplatten zu bauen wäre ich nie gekommen.
Pauline:
An Herrn Blieffert: Mir hat der Besuch bei Ihnen sehr viel Spaß gemacht. Ich fand es toll, Ihnen bei der Arbeit über die Schulter kucken zu dürfen. Die Geschichte von dem kleinen Floß fand ich sehr beeindruckend. Ich möchte Ihnen sehr dafür danken, dass Sie uns die beiden Bilder geschenkt haben. Danke, dass Sie uns alles so schön erklärt haben!
Tim:
Ich fand es sehr beeindruckend, was man alles schnitzen kann. Die Genauigkeit ist super. Das Floß ist auch mega cool und es ist weit gekommen. Ein Drache, der sich selber auffrisst – gute Idee!

Aus einer Treppenstufe wird eine Druckplatte

Verabschiedung der 4. Klassen

Ein Schuljahr geht zu Ende und wie in jedem Jahr verabschieden wir die Vierten Klassen mit einer offiziellen Feier in der Turnhalle.

In diesem Jahr gestalten die Viertklässler ihre Feier mit gekonnten Tanzeinlagen, einem Geigenvorspiel, Gedichte, Lieder, einem Lapbookvortrag und einer Zeitreise durch die Grundschulzeit.

Zum Abschied schenken die Zweitklässler ihren Paten ein hübsch verziertes und eingerahmtes Klassenfoto.

Beendet wird die Feier mit unsrem Ferienlied „Wir machen Ferien“…

Klasse 4a präsentiert eine Zeitreise durch ihre Grundschulzeit.
Klasse 4b stellt ihr Lapbook vor.

Die Bremer Stadtmusikanten

Der Chor der Altstädter Schule unter der Leitung von Frau Wiechelt hat am Freitag, dem 3. Mai das Musical „Die Bremer Stadtmusikanten“nach Günther Kretschmar in der Aula der Möser Realschule aufgeführt. Es gab eine Vormittagsvorstellung, zu der auch die Kindergärten eingeladen waren und eine Abendvorstellung für die Eltern. Beide Vorstellungen waren gut besucht. Das Publikum war begeistert von der schauspielerischen Darstellung und den musikalischen Darbietungen der Kinder. Großartig! Die Aufführungen waren ein großer Erfolg und haben den Kinder des Chores und den Zuschauern viel Freude bereitet.

„Vor Zeiten soll das Leben in Bremen ganz anders und viel besser gewesen sein, …“
„Als der Esel eine Weile gegangen war, fand er einen Jagdhund am Weg, der aussah wie einer, der sich müde gelaufen hatte.“
„Als Stadtmusikanten wollen sie ihr Brot verdienen in Bremen an der Weser.“ So machen sich Esel, Hund, Katze und Hahn auf den Weg nach Bremen.
„Im Wald, da sind die Räuber. Sie wohnen in einem Räuberhaus und lassen es sich dort gut gehen. Das entdecken auch Esel, Hund, Katze und Hahn und mach einen Plan.
Die Bremer Stadtmusikanten überfallen das Räuberhaus, indem sie sich vor dem Fenster aufeinanderstellen, und zwar zuerst der Esel, dann der Hund, dann die Katze und dann der Hahn und mit lautem „Gesang“ hereinbrechen.

Die Tiere setzen sich an die Tafel und übernehmen das Haus. Die Räuber sind entsetzt und flüchten vor Schreck.
Den Bremer Stadtmusikanten gefällt das Haus so gut, dass sie nicht wieder fort wollen und dort bleiben.

Theaterprojektwoche

Die Theaterprojektwoche in den beiden vierten Klassen vom 18.3.19 bis 22.3.2019 war ein voller Erfolg. Innerhalb nur weniger Tage wurden die Schüler und Schülerinnen vertraut gemacht mit verschiedenen theaterpädagogischen Methoden. Mit spielerischer Leichtigkeit übten die beiden Klassen Standbilder, Raumläufe und kleine Szenen. Aufbauend auf das Theaterstück ,, Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“, das den Schülern und Schülerinnen bekannt war, entwickelten die beiden Klassen jeweils getrennt voneinander eigene Szenen rund um das Thema Umweltverschmutzung. An einem Tag besuchte uns sogar der Schauspieler Soheil Emmanuel Boroumand. Die Woche gipfelte in einer gemeinsamen Aufführung im oberen Foyer des Theaters am Dom. Stolz nahmen die Schüler und Schülerinnen den Applaus ihrer Eltern auf.

Raumläufe, Szenen und Standbilder in der Theaterprojektwoche in der Klasse 4b
Klasse 4b beim Einüben theaterpädagogischer Methoden

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Theaterpädagogen Simon Niemann, Sophia Greidelbach und Vanessa Hoffmann für die lehrreiche und  spannende Theaterprojektwoche.

Klasse 4a übt Szenen und Standbilder.

Unsere Theaterwoche, von Jonte

Mit Simon vom Theater hatten wir eine Theaterwoche. Von Montag bis Freitag haben wir alles Mögliche zum Thema Klimaschutz und zum Wunschpunsch, dem letzten Weihnachtsstück des Stadttheaters, gemacht. Im Wunschpunsch ging es darum, dass der böse Zauberer Belzebub zusammen mit der fiesen Geldhexe Tyrannia die Umwelt verschmutzen wollte, doch ihre Haustiere sie aufgehalten haben. Dadurch kamen die Beiden in die Hölle.

Jeden Morgen haben wir mit Simon ein bisschen Sport gemacht und Spiele gespielt, um uns aufzuwärmen. In Gruppen spielten wir immer wieder Szenen aus dem Wunschpunsch ein wenig anders nach. Daraus entstand ein kleines Theaterstück, das wir am Freitag vor unseren Eltern vorgeführt haben. Ich fand die Theaterwoche super und Simon war sehr nett. Alles in allem hat es total viel Spaß gemacht.

Theaterwoche, von Clara

Letzte Woche hatten wir Theaterprojekt. Zu uns kam der Theaterpädagoge Simon Niemann. Wir hatten jeden Tag drei Stunden zusammen. Die 4b hat auch ein Theaterprojekt gemacht. Auf eine Vorstellung im Stadttheater haben wir uns die ganze Woche vorbereitet. Am Montag haben wir erstmal mit Spielen angefangen, in denen es aber viel fürs Theaterspielen zu lernen gab. Dienstag haben wir dann angefangen Standbilder zu machen und zwar vom „satanarchäolügenialkohölischen Wunschpunsch“. Es war da schon klar, dass wir in der Vorstellung etwas mit dem Wunschpunsch machen werden, denn das war ja auch das letzte Weihnachtsmärchen. Simon hatte am dritten Tag die Idee, dass wir auch etwas mit Umweltschutz machen könnten, weil ja im Moment auch so viele Demos gegen den Klimawandel sind und weil es im Wunschpunsch auch darum geht. Wir fanden das alle klasse und fanden das auch ganz wichtig und am Ende ist es ein richtig tolles Stück geworden. Also ich fand die Theaterwoche total klasse und am Besten war meiner Meinung nach die Arbeit am Stück.

Drucken mit Milchtüten

Kunstwerke aus Milchtüten

Drucken mit der 3a

Wir haben von Onnos Mutter Nina Besuch bekommen. Zuerst hat sie die Geschichte „Warum macht Herr Kringel nicht mit?“ vorgelesen. Es war eine tolle und spannende Geschichte über Sperrmüll.

Danach haben wir eine aufgeschnittene Milchtüte bekommen und ein Viereck ausgeschnitten. Darauf haben wir etwas gezeichnet und die verschiedensten Motive gedruckt.

Zum Schluss haben wir ein paar Stempel bekommen, die wir auf Karten gestempelt haben.

Dann war unser toller Kunsttag zu Ende.

Geschrieben von 3 Mädchen aus der 3a

Die Theaterkiste besucht die Klasse 1a und 1b

Am letzten Mittwoch im Februar kam die Theaterkiste zu Besuch in die Schule. Die beiden ersten Klassen durften schauen und staunen, was die Theaterpädagogen in die Kiste gepackt hatten. Natürlich befanden sich richtig viele Requisiten aus dem Weihnachtsmärchen „Der Wunschpunsch“ darin.

Benjamin darf als erster in die Theaterkiste schauen.
Mit dem Zauberstab wurde beim Wunschpunsch der Zauberspruch gesprochen: „Punsch aller Pünsche, erfüll meine Wünsche“

Tja, was liegt noch so alles in der Theaterkiste verborgen? Natürlich dürfen auch Kostüme, Masken und Perücken nicht fehlen.

Der Rabe im Wunschpunsch hatte eine ganz besondere Maske aus echten Federn.
Das Rezept des Wunschpunsches sieht aus wie die alten Hieroglyphen
So sahen die Masken bei den Bremer Stadtmusikanten aus. „Man sieht nichts und es ist heiß darunter.“
Eine kleine Torte als Requisit.
Für Perücken verwendet das Theater echte Haare. Diese echten Haare kommen meist aus asiatischen Ländern.
Der Höhepunkt: Das Kostüm einer Prinzessin – So wird Marla aus der 1b zur Prinzessin Marla die erste gekrönt.

Die Klasse 4a zu Besuch in der Synagoge

Im Gebetssaal der Synagoge

Wir sind heute zur Synagoge gegangen, um dort die Gebetsstätte der Juden kennenzulernen. Frau Goldmann empfing uns am Eingang und zeigte uns zuerst anhand von Wandplakaten die Geschichte des Judentums. Danach besichtigten wir den Gebetssaal, in dem sich viele Thorarollen befanden. Wir Jungen mussten ein kleines Käppchen (Kippa) tragen. Zum Schluss erfuhren wir noch viel über die Gemeinde.
Johann

Der Schrank, in dem sich die Toratollen befinden.

Die Jungen tragen in der Synagoge eine Kippa als Kopfbedeckung.
Im Hintergrund der Schrank mit den Torarollen

Heute waren wir in der Synagoge. Frau Goldmann führte uns durch diese und zeigte uns viele spannende Dinge. Vorne in einem großen Schrank werden viele Thorarollen aufbewahrt. Eine davon hat den Krieg überstanden. Aus ihr kann nun nicht mehr vorgelesen werden, weil sie im Krieg beschädigt wurde. Von den vielen Rollen werden nur zwei benutzt. Falls ein Buchstabe unleserlich ist, wird die zweite Thorarolle vorgetragen. Frauen und Männer sitzen im Gottesdienst getrennt. Dort tragen die Männer eine Kippa. Das ist eine Stoffbedeckung aus Stoff oder Leder. Sie steht als Zeichen dafür, dass Gott über den Menschen steht. Früher gab es in Osnabrück eine sehr schöne Synagoge, die von den Nazis zerstört wurde.

Sophie aus der Klasse 4 hat 2015 dieses Bild gemalt.
Hier stand damals die alte Synagoge, in der Synagogenstraße, nicht weit von unserer Schule

Die Mädchen feiern mit 12 Jahren die Bat Mizwa, die Jungen mit 13 die Bar Mizwa. Bei diesem Fest werden sie im jüdischen Glauben erwachsen – ähnlich wie die Konfirmation in der evangelischen Kirche. Die Mädchen feiern dieses Fest früher als die Jungen, weil man sagt, dass sie früher reif seien. Die Jungen tragen bei der Bar Mizwa Gebetsriemen. Der sogenannte Tefillin sitzt am Herzen, am Arm und am Kopf. Auch die Kippa wird aufgesetzt. Ebenfalls sehr wichtig ist der Gebetsschal. Er sieht aus wie ein viereckiges Baumwolltuch. Mikwe ist ein Tauchbad, indem eine Frau dreimal nackt untertaucht, um rein zu sein. So ein Tauchbad gibt es im Keller. Ich fand den Besuch in der Synagoge sehr spannend.
Magdalene

Die Mädchen sitzen in der Synagoge von den Jungen getrennt.

Judentum begreifen

Judentum begreifen – Das war ein tolles Projekt

Schüler aus der 4b schreiben über den Projekttag.

Lucas schreibt u.a.:
Am 22.1.2019 hatten die Klassen 4a und 4b fünf Schulstunden lang das Thema ,,Judentum begreifen“. Sie haben einen Film gekuckt und drei verschiedene Projekte gemacht.

Pauline schreibt u.a.:
Jeder durfte jeden Workshop ausprobieren. Das hat sehr viel Spaß gemacht.


Dilan schreibt u.a.:
Mit Herrn Ginsburg haben wir die jüdische Schrift gelernt. Die wird von rechts nach links geschrieben.

Nicolas beschreibt u.a. das Spiel bei Frau Brox:
Mit einem Kreisel haben wir Zeichen gekreiselt und in der Mitte des Tisches lagen Bonbons. Die Zeichen haben uns gezeigt, ob wir einen nehmen, einen abgeben, zwei nehmen oder nichts nehmen durften.

Yael schreibt u.a.:
Ich war zuerst beim Pessachfest bei Frau Goldmann. Da haben wir Matzen gegessen und Traubensaft getrunken. Danach war ich bei ,,Jüdische Schriftzeichen“. In diesem Workshop haben wir gelernt, wie man auf hebräisch schreibt. Zuletzt war ich bei Frau Brox. Zuerst haben wir bei ihr die Geschichte des Chanukkafestes gelernt. Danach haben wir noch ein Spiel gespielt. Das war ein toller Tag.

Yael schreibt u.a.:
Am Anfang haben Frau Brox, Frau Goldmann und Herr Ginsburg uns verschiedene jüdische Gegenstände vorgestellt. Eines von den Gegenständen war ein Musikinstrument, das aus einem ausgehöhlten Antilopenhorn besteht. Alle durften es einmal ausprobieren. Das hat Spaß gemacht. Danach haben sie uns in Workshops eingeteilt.

Adventsbasar

Am 26. November fand in der Aula der Möser Realschule der Adventsbasar in der Altstädter Schule statt. Zur Begrüßung stimmte der Chor unter der Leitung von Frau Wiechelt auf den Adventsnachmittag ein.

Danach öffneten die Verkaufsstände der Klassen. In den Wochen zuvor wurde fleißig gebastelt, gewerkelt und gebacken, so dass die Verkaufstische der Klassen reichlich mit Auslagen und selbst hergestellten Waren geschmückt waren. Natürlich durfte beim Adventsbasar auch das leiblich Wohl nicht zu kurz kommen. Dank zahlreicher Kuchenspenden aus der Elternschaft gab es in der Cafeteria ein üppiges Kaffee- und Kuchenbuffet.



 

Alles in Allem war es ein gelungenes Fest. Ganz besonders freuen wir uns über die Einnahmen durch Cafeteria und Verkauf der selbstgemachten Gegenstände aus den Klassen von 1400 €.

Allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, sagen wir ganz herzlich danke.